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Eine kleine Geschichte...
Krachend stießen die Tonbecher gegeneinander, einen hellen Klang erzeugend, der nur wenig vom überschwappenden Inhalt gedämpft wurde. Schwielige Hände, die zu muskulösen Oberarmen gehörten hielten die Henkel der Krüge gepackt, und die darauf folgende Bewegung zum Munde war obligatorisch. Zwischen den Schlucken wurden einzelne Versatzstücke völlig wild zusammen gemischter Lieder gesungen, in falscher Tonlage und falschem Zusammenhang, aber fröhlich und ausgelassen.
Die Sonne brannte auf das Deck des Schiffes, das jeden verfügbaren Fetzen Tuch gesetzt hatte und mit Kurs Praios-Praios-Rahja davon segelte, bis unter die letzte Planke mit Beute beladen. Am Mast flatterte die schwarze Flagge mit dem weißen Totenkopf, die in unverbesserlicher Tollkühnheit trotz der vollen Laderäume und der bei weitem nicht gebannten Gefahr hängen gelassen worden war.
Noch immer umkreisten Haie gierig die Schivone, satt und zufrieden vom vorhergehenden Festmahl und doch noch auf einen Nachschlag hoffend. Und sie wurden für ihre Geduld auch belohnt, als der Smutje die Reste des fürstlichen Essens ins Meer schüttete, das man sowieso nicht hätte länger frisch halten können. Für eine Weile würde die Besatzung der „Grandentod“ wieder wie die Made im Speck leben.

Vor nur zwei Tagen noch hatte es anders ausgesehen. Die „Grandentod“, wohl eine der schmucksten Schivonen, die jemals das Südmeer zwischen Brabak und Port Stoerrebrandt befahren hatten lag in einer Flaute fest, in den Laderäumen türmte sich nutzloser Tand, den man rein übungshalber einem Kauffahrer abgenommen hatte und die Laune war dementsprechend auf dem Tiefstpunkt. Schon munkelte man von einer geplanten Meuterei gegen den erfolglosen Kapitän, als endlich eine frische Brise in die Segel fuhr und die „Grandentod“ auf Efferds Wogen vorantrieb.
Während an Deck eingeübte und routinierte Handgriffe die bereits erwähnten Tuche in den Wind drehten nahm die Schivone an Fahrt auf, immer weiter dem blauen Horizont der alanfaner Handelsrouten entgegen.
„Segel voraus!“ schallte der Ruf des Ausgucks des Topmastes über das Schiff, auf dem sofort fieberhafte Betriebsamkeit herrschte. Vollzählig wurde die Mannschaft an Deck versammelt, die geisha ebenso wie die fucha. Blitzblank polierte Entermesser glitzerten in der noch immer mörderischen Sonne, breite Säbel und spitze Florette steckten in den abgewetzten, speckigen Gürteln, und die Torsionsgeschütze wurden ausgefahren. Am Mast wurde das Ausgebleichte schwarz-goldene Banner Al’Anfas gegen die Totenkopfflagge der Flibustier ausgetauscht. Die Jagd hatte begonnen.
Scheinbar hatte der Kauffahrer vor ihnen keinen Fernschauer, in jedem Falle änderte er weder Kurs noch Geschwindigkeit. Er tat dies auch nicht, als die Flagge längst hätte zu sehen sein müssen, denn selbst die blindesten Fische unter der Besatzung konnten bereits die erkennen, welche den Feind des verhassten Al’Anfa bezeugte. Nur die wenigsten unter der Besatzung konnte zwar sagen, aus welchem Grunde sie Al’Anfa hassten, was ihrer Mordlust keinen jedoch Abbruch tat.
Als die Schiffe nur noch drei Kabellängen voneinander entfernt waren, zog der Al’Anfaner plötzlich eine weitere, dreieckige Flagge mit den Farben der alanfanischen Marine auf. Versteckte Stückpforten wurden aufgerissen, Torsionsgeschütze herausgerammt und gedrillte Abteilungen Seesoldaten erschienen an Deck, derweil das Schiff in den Wind drehte und eine erste Breitseite auf die verblüfften Seeräuber abfeuerte, die zu deren Glück noch keine allzu großen Schäden anrichtete und lediglich ein Dutzend der Freibeuter zu Boron nahm. Der „Kurs auf Feind!“ Befehl des Kapitäns knallte über das Deck, und die „Grandentod“ rammte die umgebaute Galeone, bevor diese eine zweite Breitseite feuern konnte.
Das Bersten und Krachen der beiden sich ineinander verkeilenden Schiffe und splitternden Ruder ging schier im Gebrüll der geisha und fucha unter, die sich an Seilen über das Schanzkleid schwangen oder schlichtweg über die verkeilten Trümmer kletterten. Die schwer gerüsteten Soldaten der Al’Anfaner Dukatengarde waren dem Ansturm nicht gewachsen, und die großen Verluste stachelten die Freibeuter eher noch mehr an; war doch so der Beuteanteil umso größer…

Es hatte nicht allzu lange gedauert, bis der Kapitän der „Grandentod“ seinem Gegenpart gegenüberstand und ihn in ein blutiges Duell verstrickte. Die Kämpfe an Deck erlahmten völlig, und schlussendlich obsiegte die Kampferfahrung des Piraten über die Ausbildung des Al’Anfaners. Jubelgeschrei erhob sich, als die Reste der Dukatengarde und die Besatzung der Galeere ihre Waffen streckten; nicht ahnend, dass lediglich der Gang auf der Planke sie erwartete, den Haien zum Festmahl dienend.

So kreisten die Becher, denn im Bauch der Galeere fanden sich neben vielen Sklaven, die nun angekettet in der Schivone saßen oder ebenfalls zu den Haien gegangen waren stapelweise beste Tuche, Gold und Silber, welches die Galeere wohl hätte sicher nach Al’Anfa bringen sollen. Nun denn, sie hatten eine Runde in einem fairen Spiel verloren…

„Segel am Horizont!“
Die nächste hatte begonnen.


Zivilisationen
Zwischen den verschiedenen Zivilisationen gibt es unterschiedliche Stärken. Diese sind gering, aber man sollte sie dennoch berücksichtigen:

Spanier
Der Vorteil der Spanier liegt in der Kaserne. Sie haben eine größere Kaserne, wodurch sie 10% mehr Einheiten zur selben Zeit produzieren können. Zusätzlich sind die Goldkosten für Einheiten um 10% gesenkt.

Portugiesen
Der Vorteil der Portugiesen liegt in der Spionage. Durch ihre gute Spionagetechnologie sind ihre Spione besser ausgebildet, als die der anderen Zivilisationen. Der Vorteil, der daraus entsteht, ist eine Erhöhung der Spionagestufe (sowohl Ausbildung als auch Verteidigung) um 25%. Außerdem können sie alle Inseln eines Users gleichzeitig ausspionieren.

Briten
Die Briten haben Vorteile beim Schiffbau. Die Kosten beim Bau eines Schiffes sinken um 20% je Rohstoff (Holz, Eisen und Leder). Dadurch ist eine viel billigere Schiffproduktion, als bei den anderen Zivilisationen möglich.

Deutsche
Deutsche haben einen Vorteil beim Bau von Gebäuden. Sie können bei jedem Gebäude 10% der Baukosten sparen. Da im Laufe das Spiels sehr viele Gebäude gebaut werden, kann dieser Vorteil sehr praktisch sein.

Franzosen
Franzosen haben Vorteile bei der Revolte, denn diese sind 10% billiger und 20% länger. Sie sind deshalb die ideale Zivilisation, um andere Gegner zu ärgern.

Griechen
Die Griechen sind Lagerspezialisten, denn bei ihnen ist das Lager um 100% vergrößert. Außerdem können sie in Schiffen 20% mehr Rohstoffe unterbringen, als die anderen Zivilisationen.

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